akademie für partizipative methoden

Archiv 2011


 




Meldungen von 2011

08.12.2011Gesundheitsförderung verbessert mittel- und langfristig die Lebensqualität der Menschen. Sie muss als gesamtpolitische Querschnittsaufgabe verstanden werden. Dazu gehören Vernetzung, Kooperation und Partizipation 
Präsentation zur Gesundheitsförderung

Gesundheitsförderung verbessert mittel- und langfristig die Lebensqualität der Menschen. "Sie muss als gesamtpolitische Querschnittsaufgabe verstanden werden. Dazu gehören Vernetzung, Kooperation und Partizipation", betonte Dr. Birgit Böhm vom nexus Institut in ihrem Vortrag auf dem Fachtag "Kommunalen Herausforderungen strategisch begegnen". Bereiche wie Bildung, Wohnen, Arbeit, Familie, Freizeit und soziale Teilhabe müssen bei der Gesundheitsförderung integriert werden.

Dr. Birgit Böhm, stv. Geschäftsführerin nexusGesundheit ist gleichermaßen individuelle Angelegenheit und kommunale Aufgabe. Daher haben Städte und Gemeinden eine besondere Verantwortung für das gesunde Leben ihrer Bewohner. Zielgruppe der Tagung waren Landräte, Bürgermeister, Sozialdezernenten, Vertreter der kommunalen Leitungs- und Fachebene, politische Vertreter, Träger der freien Wohlfahrtspflege, Fachkräfte aus dem Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereich, kommunale Netzwerker und Akteure des Thüringer Gesundheitszieleprozesses.

Sie fand am 24. November 2011 in Weimar statt. Eingeladen nach Weimar hatte die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. Die Vereinigung besteht als gemeinnütziger Verein seit 1990. Ziel der Organisation ist es, die Gesundheit in Thüringen zu fördern und den Erfahrungsaustausch zu unterstützen. Die Arbeit wird vom Freistaat Thüringen gefördert.

Den Vortrag können Sie hier als pdf (511 KB) herunterladen.


 

Mit Christine von Blanckenburg (3. v. r.), wissenschaftliche Mitarbeierin des nexus Instituts, freuen sich die 21 Teilnehmer der Zukunftswerkstatt in Lübeck über die Ergebnisse16.11.2011
Zukunftswerkstatt "Mobil in Lübeck 2030"

Klimaschutz soll bei der Mobilität in Zukunft großgeschrieben werden. Das ist ein Ergebnis der Zukunftswerkstatt in Lübeck mit 21 Mitgliedern der Carsharing-Genossenschaft "StattAuto e.G." Einen Tag lang diskutierten die Teilnehmer gemeinsam, wie es um die Mobilität in der Stadt steht. Die Gäste beschäftigten sich eingehend mit der Rolle, die die Genossenschaft einnehmen könnte, wenn erste Schritte für ein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept umgesetzt werden sollen.

"StattAuto" wurde 1992 in Lübeck gegründet. Heute ist die Genossenschaft mit 13 Stationen in der Hansestadt, acht in Kiel und einer in Preetz vertreten. "StattAuto" ist Praxispartner im Projekt "Solidarische Stadt". Die Veranstaltung war Teil der Analyse, mit der genossenschaftliche Handlungsmöglichkeiten in Zeiten des Klimawandels erforscht werden sollen. Das Projektteam analysiert unter anderem die besondere Bedeutung genossenschaftlicher Ansätze für klimarelevantes Verhalten.

Linktipps:
Genossenschaft "StattAuto" Lübeck
nexus-Projektseite


 

Fünftes Treffen des Qualitätsnetzes Bürgergutachten in Elstal14.11.2011
Fünftes Treffen des "Qualitätsnetzes Bürgergutachten" in Elstal

Das Peter-Dienel-Archiv ist nunmehr vollständig in Elstal eingerichtet. Anlass für die Mitglieder des "Qualitätsnetzes Bürgergutachten", intensiv über Bürgerbeteiligung und Planungszellen zu diskutieren. Dabei ging es um nationale und internationale Ansätze. Die von Peter Dienel entwickelte Methode stößt im internationalen Kontext auf reges Interesse. Teilnehmer des Netzwerkes berichteten über ihre Erfahrungen in Frankreich, China und Japan. Die Methode müsse jeweils an den nationalen Kontext angepasst werden, was aber möglich ist. Die Internetseite unter www.planungszelle.de wurde von einem Mitglied des Netzwerks überarbeitet und neu gestaltet. Die Mitglieder des Netzwerkes wollen die Planungszelle als klassische "Face-to-Face"-Methode mit den Möglichkeiten des Internets verknüpfen.

"Qualitätsnetz Bürgergutachten" ist der neue Name für die vormaligen "Planungszellen-Protagonisten". Dabei handelt es sich um einen Verbund verschiedener Institutionen und Einzelpersonen, die sich intensiv mit partizipativen Verfahren beschäftigen. Sie moderieren Planungszellen und verfassen das anschließende Bürgergutachten. Ende Oktober 2011 trafen sich die Experten aus Wissenschaft und Forschung in Elstal bei Berlin. Dort wurde seit 2009 das Peter-Dienel-Archiv aufgebaut.

Linktipp:
www.planungszelle.de


 

Mit einem neuen Netzwerk Bürgerbeteiligung soll die Partizipation der Bevölkerung bei gesellschaftlichen und politischen Entscheidungen verbessert werden/Foto: Akademie Partizipative Methoden/Archiv02.11.2011
Neues Netzwerk zur Bürgerbeteiligung

Mit einem neuen "Netzwerk Bürgerbeteiligung" soll die Partizipation der Bevölkerung bei gesellschaftlichen und politischen Entscheidungen verbessert werden. Nach Angaben der Stiftung Mitarbeit ist es Ziel des Netzwerkes, Bürgerbeteiligung dauerhaft mehr Gewicht zu verleihen. Das demokratische Gemeinwesen brauche Beteiligung, um Akzeptanz und Rückhalt zu gewinnen und zur gelebten Demokratie zu werden.

Das Netzwerk wurde offiziell am 25. September 2011 gegründet. Die Teilnehmer der Tagung "Bürgerbeteiligung stärken – Veränderung gestalten" diskutierten mit Mitgliedern der Aufbaugruppe im Rahmen eines World Cafés, wie das Netzwerk ausgestaltet werden soll. Weiter sprachen die Experten über aktuelle Schwerpunkte und stellten erste Weichen für die zukünftige Arbeit.

Die Aufbaugruppe besteht aus 15 Personen. Sie setzt sich aus Akteuren zusammen, die Bürgerbeteiligung fördern wollen. Die Akademie für Partizipative Methoden und das nexus Institut unterstützen Aufbaugruppe und das Netzwerk. Dr. Hans-Liudger Dienel ist Mitglied der Gruppe. Bürgerbeteiligung ist eine Kernkompetenz von nexus und der Akademie für Partizipative Methoden. Während der Initiierungsphase von etwa einem Jahr wird die Aufbaugruppe Grundlagen für die dauerhafte Organisation und Steuerung des Netzwerks erarbeiten. Bis es soweit ist betreut die Stiftung Mitarbeit die Arbeit des Netzwerkes.

Linktipps:
Netzwerk Bürgerbeteiligung
Mitglieder der Aufbaugruppe
Stiftung Mitarbeit


 

12.04.2011
Kooperation und Moderation in der Netzwerkarbeit für Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG)

Komplexe Problemlagen bestimmter Zielgruppen erfordern die Vernetzung unterschiedlicher professioneller und ehrenamtlicher Akteure. Die praxisorientierte Fortbildung "Kooperation und Moderation in der Netzwerkarbeit" wurde am 11. und 12.04.2011 für Personen angeboten, die ein Netzwerk aufbauen und in einem Netzwerk kooperieren und moderieren. Dr. Birgit Böhm führte die Fortbildung als Teil der Fortbildungsreihe im Rahmen des Paktes für Prävention – Gemeinsam für ein gesundes Hamburg durch, die als Kooperationsveranstaltung der BSG und der HAG mit den Projekten Regionaler Knoten und Zentrum für Bewegungsförderung Nord angeboten wird.
Informationen zur Fortbildungsreihe: www.hag-gesundheit.de


 

17.03.2011
Kooperation und Moderation in der Netzwerkarbeit für Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit

Die zweitägige Fortbildung "Kooperation und Moderation in der Netzwerkarbeit", die praxisorientiert Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Anforderungen bei der Vernetzung verschiedener Akteure vorbereitet, wurde am 16. und 17.03.2011 von Dr. Birgit Böhm für das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit durchgeführt.


Dr. Birgit Böhm bei der Psychotherapeutenkammer in Berlin/Aufnhame ApM/Benjamin Albrecht31.01.2011
Zukunftswerkstatt für Psychotherapeutenkammer Berlin

"Was können und sollen künftige Ziele sowie Aufgaben der Psychotherapeutenkammer sein?" Ausgehend von dieser Leitfrage entwarfen rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Vorschläge für die Zukunft der Kammer. "Die Zukunftswerkstatt lässt als partizipative Methode viel Raum für Kritik, Kreativität und konkrete Projekte. Damit ist sie eine ideale Kombination, um gemeinsam Zukunft zu gestalten", betont Dr. Birgit Böhm, stellvertretende Geschäftsführerin von nexus. Sie moderierte mit ihrem Team die Zukunftswerkstatt, die Ende Januar im Tagungshaus "Blumenfisch am Wannsee" stattfand. Aufgabe war es, in der Kritikphase Probleme zu beleuchten, in der Phantasiephase Utopien zu entwerfen und in der Realisierungsphase konkrete Ziele und Projekte zu formulieren. Die Ergebnisse nutzt die Kammer für ihre künftige Arbeit.