akademie für partizipative methoden

16.03.2016
Projekt "EUth"
Neue Webseite für Partizipation von Jugendlichen gestartet

Wie gelingt es, Jugendliche besser als bisher in die politische Entscheidungsfindung einzubinden? Ein Ansatz führt über mobile Kommunikation, das Internet und das Smartphone, über das heute praktisch jeder Jugendliche verfügt. Hier setzt die neue europaweite Jugendbeteiligungsplattform OPIN an. Interessierte können eigene Beteiligungsprozesse auf der Plattform starten. Die Webseite soll einfach zu bedienen sein und sowohl digitale als auch mobile Beteiligungswerkzeuge zur Verfügung stellen. Ziel ist es, eine digitale Heimat für Beteiligungsprojekte zu schaffen. Grafik: Screenshot (c) www.opin.meWie gelingt es, Jugendliche besser als bisher in die politische Entscheidungs­findung einzubinden? Ein Ansatz führt über mobile Kommunikation und das Internet. Hier setzt die neue europaweite Jugend­beteiligungs­plattform OPIN an. Sie ist ab sofort im Netz verfügbar und richtet sich vor allem an öffentliche Verwaltungen und Jugendorganisationen. Interessierte können eigene Beteiligungsprozesse auf der Plattform starten. Die Webseite soll einfach zu bedienen sein und sowohl digitale als auch mobile Beteiligungswerkzeuge zur Verfügung stellen. Ziel ist es, eine digitale Heimat für Beteiligungsprojekte zu schaffen.

Alle Phasen der Partizipation sind transparent und werden durch die hinter der Webseite liegende Software unterstützt. Unmittelbare Rückkopplungen zwischen Jugend und Initiatoren sind möglich. Zu den aktuellen Funktionen der Seite gehören drei Prozesse: Ideensammlung, gemeinschaftliche Textentwicklung und mobiles Abstimmen. Die erste Version der Seite ist ab sofort verfügbar, zwei weitere Versionen werden folgen. Schon jetzt sind fünf europäische Pilotprogramme in den Prozess eingebunden. Sie integrieren Funktionen der OPIN-Seite in die eigene Arbeit und geben Rückmeldungen zur weiteren Gestaltung der Plattform. Die letzte Version von OPIN wird Ende 2017 eine Vielzahl von Partizipationsmethoden und einen Leitfaden umfassen.

Mit diesem Logo werben die Projektpartner um Unterstützung. OPIN ist Teil des Projekts EUth, dass vom nexus Institut koordiniert wird. Das europäische Projekt ist 2015 gestartet und wird 2018 enden. Die Arbeit wird aus dem EU-Förderprogramm "Horizont 2020" gefördert. Neben nexus sind zehn weitere Partner aus Europa in das Projekt eingebunden. Partizipation und Bürgerbeteiligung sind Kernkompetenzen des nexus Instituts. Die Verknüpfung von Offline- und Online-Verfahren hat einen hohen Stellenwert für das Institut. Die Gesamtkoordination des EUth-Projekts wird von nexus-Mitarbeiterin Kerstin Franzl übernommen, als Mitarbeiter sorgt Nicolas Bach für die inhaltliche Bearbeitung des Projekts.

Linktipp:
Zur OPIN-Seite (externer Link)

Lesen Sie hier mehr:
Zur nexus-Projektseite EUth
Zur Projektseite EUth (externer Link)

 

 

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